Foursquare, X und so …

Location Based Services sind, so scheint es, der neue “heisse Scheiß” in 2010. Dabei ist es fast egal ob man jetzt Foursquare oder Gowalla den Vorzug gibt. Die Frage, ob man sowas wirklich braucht, will ich dabei gar nicht aufgreifen, das muss jeder selber entscheiden.
Zuletzt wurde ich gefragt, warum ich mich für Foursquare entschieden habe. Die Antwort ist ganz einfach: Von Forusquare gibt es eine App für den Palm Pre, von Gowalla nicht, hier müssen alle Nicht-iPhone-User auf ein Webinterface zurückgreifen, was ich persönlich nicht so toll finde.
Hinzu kommt, dass mittlerweile fast alle, die ich aus Mönchengladbach und Umgebung kenne, die einen solchen Dienst nutzen, eben ebenfalls Foursquare benutzen oder von Gowalla auf Foursquare umgestiegen sind.
Dazu möchte ich gleich vorweg schreiben, dass ich Foursquare ähnlich wie Facebook benutze, also Freundschaftsanfragen nur zulasse, wenn ich der Person schon länger in der digitalen Welt folge oder aber wirklich persönlich kennengelernt habe. Anfragen von mir fremden Personen werden abgelehnt.
Aber wofür genau sind die Programme jetzt zu gebrauchen, werden sich einige Fragen, die den Sinn dahinter noch immer suchen. Nun, ob es wirklich sinnvoll ist, muss wohl jeder selber entscheiden. Wie hat Oliver (aptgetupdate.de) es so schön beschrieben:
Foursquare oder alternativ Gowalla – sind wieder mal solche Dienste, die man wohl anfangs nicht versteht und dann nicht mehr ohne kann. Ich will auch darüber gar nicht philosophieren. Ich glaub aber wer Twitter oder Facebook nicht mag, der braucht auch keinen Blick auf diese neuen Dienste werfen, die sich mehr auf Orte konzentrieren.
Und recht hat er! Denn immerhin gibt man mit jedem Login an, wo genau man sich in diesem Augenblick aufhält. Praktisch wie es ist, wird eine Karte mit genauer Positionsanzeige gleich mitgeliefert. Die Frage, ob man damit nicht ein weiteres Stück Privatsphäre aufgibt, ist zwar wichtig gestellt zu werden, jedoch steht es ja jeder Person selber frei, sich an bestimmten Punkten einzuloggen oder nicht.
Dazu hat man es selber in der Hand. Entweder man logt sich einfach mal nicht ein, man logt sich “off the grid” ein, was einem Login ohne Positionsangabe entspricht oder aber, man logt sich an einem globalen Punkt in der Nähe ein, ohne an diesem wirklich gerade zu sein.
Bei einem [off the grid]-Login handelt es sich um einen normalen Login, wobei die Position, wo man sich gerade befindet, nicht mit übertragen wird. Das ist dann wichtig, wenn man zwar die “Punkte” haben möchte, aber nicht unbedingt mitteilen, wo genau man sich gerade befindet.
Wenn ich Personen besuche, die an diesem, ich nenne es jetzt wirklich einmal Spiel, nicht teilnehmen, dann gebe ich weder an, wo genau ich mich genau befinde, sonder schaue, ob es bereits einen erfassten Punkt in der Nähe gibt und logge mich dort ein, oder aber logge mich eben gar nicht ein.
Mit jedem Login an einem Ort erhält man Punkte. Einige für das Reisen von Punkt zu Punkt und für das Erfassen von neuen Plätzen sogar noch einmal Extrapunkte. Wenn man an einem Ort öfter eincheckt, kann man sogar der “Bürgermeister” dieses Ortes werden, wie ich beispielsweise aktuell an der Mensa der FH Niederrhein. Bürgermeister dieses Ortes zu werden war nicht schwer, scheint ausser mir noch kein anderer Spieler diesen Ort bisher besucht zu haben.
Tja, und das soll jetzt alles gewesen sein? Ja!
Mehr ist es eigentlich nicht. Von der Sammelleidenschaft der Punkte einmal abgesehen, gibt es für Mac OS X Nutzer seit wenigen Tagen übrigens FoursquareX, ein Programm, auf welches ich durch Oliver (aptgetupdate.de) aufmerksam wurde. Per Growl bekommt man so auch die Logins seiner digitalen Freunde mit, ohne dauernd auf das Phone zu schauen.

Man merkt der App den frühen Status zwar noch an, ist aber doch schon sehr nützlich, vor allem, weil man auch auf eine Kartenansicht umstellen kann, um zu sehen, wo sich die Person gerade angemeldet hat, es sei denn, es handelte sich um einen [off the grid]-Login.
Da kann jetzt jeder schreien wie er will, am Ende liegt es in der Digitalen Selbstbestimmung eines jeden Einzelnen, ob er diese GPS-/Geo-Selbsterfassung machen möchte oder nicht. “Spaß” macht es aber nur, wenn man es mit Freunden aus der näheren Umgebung spielt und Leuten, die man persönlich kennt oder kennengelernt hat.
Und bevor es jetzt alle schon im Vorfeld verfluchen, probiert es einfach mal aus, der Sinn oder Unsinn ergibt sich mit der Nutzung :)
Nur nebenbei bemerkt passt es meiner Meinung nach sehr gut, dass das nächste BarCamp Ruhr 3 zwar grundsätzlich ein normales BarCamp ist, als Themenpunkt aber eben solche (und andere) “Location Based Services” aufgreifen wird.
Wer von euch nutzt denn einen dieser Location Based Services?








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Also, ich bin ein Fan von geolocation baed services (gibts da auch was deutsches für?) und hatte Foursquare heute für heute auf dem Speiseplan ;-)
Ich muss allerdings sagen, dass ich mit Gowalla, Brightkite usw. bei aller sexyness nix anfangen kann, weil mein Freundeskreis total offline ist.
Aber probiere musch, wie der Schwabe sagt ;-)
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“Location Based Services” = “Standortbasierte Dienste”, wobei ich deinen Satz (… heute für heute?) nicht wirklich verstehe :)
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Sowas soll man auch nicht vor dem zweiten Kaffee schreiben… das erste “heute” bitte ich zu streichen ;-)
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[...] gesagt, ich schau´s mir an und dann sehen wir weiter. Übrigens hat Stefan hier auch einiges Lesenswerte über Foursquare rausgelassen.Auch interessant:Wozu [...]
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wie heißt denn dein style von growl bzw wo bekommt man den?
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ich selber nutze smoke, aber ich denke, du fragst wegen dem screenshot. der ist nicht von mir, sondern von der foursquarex-webseite.
kann dir leider nicht sagen, welcher style das ist.
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ich selbst nutze auch smoke, aber das design auf dem screenshot gefällt mir sehr gut. kann man nix machen – trotzdem danke :)
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also ich finde Gowalla nen kleinen tick spannender als Forusquare, nur fehlt mir bei Gowalla leider eine App für WebOS (Palm Pre), die mobile seite von Gowalla funktioniert mit dem Pre ja zur Zeit auch noch nicht richtig, ich hoffe das entweder die macher von Gowalla da langsam mal eine App rausbringen oder jemand die API nutzen wird für den Pre dann werde ich auch wieder zu Gowalla zurück gehen.
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Also für welchen Nutzer sich diese Programme wirklich lohnen, muß jeder selbst wissen. Und dass man sich als Freak und Jesus von Smartphones auch neophil verhält, ist auch nix Neues. Davon lebt die Branche. Aber Gedanken über Customer Research oder Verlust der Privatsphäre macht sich anscheinend immer noch keiner wirklich. Dies ist doch die einfachste Art, Gewohnheiten von Nutzern zu erspähen. Also mir gibt es keinen Hype, wenn ich weiß dass meine Person ständig gesichtet wird. Was soll mir dieser Zustand bringen. Wenn es so ist, sollte es schön sein, mein Firmenhandy mit Ortungssoftware ausstatten zu lassen. Darüber würde ich mich wirklich nicht freuen. Warum sollte mir das privat gefallen? Den geringsten Nutzen habe ich, weil ich jetzt eventuell sehen kann, wo meine Community sich aufhält, aber die Wirtschaft sieht was ich mache, wofür ich mich interessiere und für was ich meine Moneten ausgebe. Super:))
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Ach die Gowalla App ist seit 2 tagen auch im WebOS App Catalog für den Palm Pre verfügbar. Wollt nur noch mal drauf hinweisen ;)
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Ist grundsätzlich richtig, aber ist nicht wirklich brauchbar. Man kann mit der webOS-Version keine neuen “Plätze” anlegen und auch ein Check-In habe ich zwei mal versucht durchzuführen, war aber trotz positiver Meldung nicht möglich.
Vielleicht habe ich mich beim Check-In auch zu doof angestellt, aber keine Plätze anlegen können ist irgendwie doof …
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ja das erstellen von Spots ist im moment noch nicht möglich, soll aber in kürze nachgereicht werden, bis dahin nehm ich m.gowalla.com um spots zu erstellen. Beim einloggen hatte ich bislang keine probleme, das klapt gut bei mir mit der Gowalla App.